14. Februar 2026 · von Lisa
Arbeiten mit Tarot Karten – kein billiger Zauber
Ein Thema, das durchaus wert ist, darüber zu diskutieren. Vielleicht gelingt es mir in meinem heutigen Beitrag, ein wenig Licht in das magische Dunkel zu bringen, das die Arbeit mit Tarot Karten umgibt.
Dafür muss man anfangs gleich die vielen Zugänge und Erwartungen erklären und zwischen der Art und Weise unterscheiden, wie die Karten verwendet werden.
Betrachtet man das Tarot einfach nur als unterhaltsames Spiel, so wird es weder Gefahren mit sich bringen noch irgendwelche mystischen Erlebnisse. Ein einfacher Partyspaß. So sollte man es auch sehen, wenn man z. B. auf einem Mittelalterfest im Zelt der Wahrsagerin landet, die hinter der Kristallkugel sitzt und für ein bisschen Geld wahre Wunder verspricht. Auch das zähle ich noch als unterhaltsames Spiel.
Gefährlicher wird es da schon, wenn so manche schwarzen Schafe des Gewerbes sich ernsthaft als echte Hexen bezeichnen. Damit meine ich jetzt nicht die Kräuterhexe oder eine freundliche Runde Frauen, die sich durchaus ernsthaft mit Kräutern, Ölen und Räucherwerk beschäftigen und mit den jeweiligen Zutaten in der Hexenküche rühren und agieren.
Auch ich hab mich schon als Hexe bezeichnet, aber eher in liebevoller Absicht und keinesfalls ernst gemeint, im Sinne von „ich habe übersinnliche Kräfte“.
Denn bei diesen selbsternannten Medien ist das Risiko sehr groß, dass man um viel Geld meist sinn- und wirkungslose Ratschläge erhält. Ich habe einige Menschen kennengelernt, die ein Vermögen dadurch verloren haben. Andere wieder, die hilfesuchend mit mir Kontakt aufnahmen, weil eines dieser Hexen oder auch männlicher Seher erklärte, dass ein Fluch über ihnen läge und mit ein paar tausend Euro könne er oder sie hilfreich zur Seite stehen.
Genauso gibt es Menschen, die das Tarot ausschließlich dafür nutzen, sich an anderen zu bereichern, sie zu manipulieren, durch falsche Versprechen an sich zu binden – und die sich durch einige „No-Go’s“ auszeichnen, die es auch in diesem Gewerbe gibt. Dazu gehören falsche Versprechungen genauso, wie wenn jemand den Todestag des Fragenden prophezeit.
Natürlich bin auch ich überzeugt, dass es manche Dinge und Geschehnisse gibt, die wir uns nach wie vor nicht mit Wissenschaft und Logik erklären können. Und natürlich soll jeder für sich entscheiden dürfen, woran er oder sie glauben möchte.
Aber es darf niemand Schaden erleiden oder verletzt werden. Leider neigt der Mensch dazu, sich oft freiwillig in Abhängigkeiten zu begeben, die Verantwortung abzugeben und sich blindlings in Manipulationen fallen zu lassen.
Wer bei mir hofft, dass ich Wunder vollbringe, den Traumprinzen herbeizaubere oder den zukünftigen Geldregen voraussage, der ist leider an der falschen Adresse.
Aber wer gerne lernen möchte, wie er mit meiner Unterstützung die Fragen zu seinen Antworten findet, meditative Übungen und Anleitungen für eine bessere Kommunikation mit dem Unterbewusstsein erfährt und mehr über sich selbst erfahren möchte, ist herzlich willkommen und sicher bei mir gut aufgehoben.
Die Zukunft ist weder in Stein gemeißelt, noch liegt sie irgendwo in Shangri-La in einer Schriftrolle hinterlegt. Sie ist in Bewegung, und unsere Entscheidungen, die wir täglich treffen, sind ein einwirkender Faktor darauf.
Ich freue mich auf viele Fragen und ehrliches Interesse. Über meine Website bin ich gut erreichbar, und natürlich halte ich alle, die es gerne möchten, auf dem Laufenden.
Auf dass sich die Nebelschleier lichten mögen, um die Sonnenstrahlen durchzulassen.
Ein lieber Gruß und bis zum nächsten Mal – Lisa